By Campioni, Giuliano

Campioni investigates Nietzsche's multifaceted profession with the French tradition of his time, drawing particularly upon the philosophical and mental writings of authors like Bourget, Renan, F??r??, Ribot, and Taine. With Stendhal, Nietzsche turns to the analytical French spirit - opposed to the excesses of Wagnerianism and German nationwide self-understanding.

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190. , S. 319–320. 22 Es handelt sich um Einzelbeispiele und Lektüren, die dem Ersten Weltkrieg vorausgingen. Camus vergleicht in seinem Buch Der Mensch in der Revolte (1951) in dem Kapitel „Nietzsche und der Nihilismus“ die Praxis der „methodischen Verneinung“ der Götzen, die den Tod Gottes maskieren, mit dem methodischen Zweifel Descartes’: „Er hat auf seine Weise den Discours sur la méthode seiner Zeit geschrieben, ohne die Freiheit und Genauigkeit jenes französischen 17. Jahrhunderts, das er so bewunderte, aber mit der irrsinnigen Klarheit, die das 20.

Vgl. B. „Aristoteles hat das Denken seiner Zeit überragt und in der Antike den Platz eingenommen, den Bacon im 17. Jahrhundert einnahm und den Comte derzeit einnimmt“ (E. 55 Die Methode gilt Nietzsche demnach seit frühester Zeit als unerlässlich für jedes Wissen und als wichtigstes Teilergebnis der einzelnen Wissenschaften: „Nicht der Sieg der Wissenschaft ist das, was unser 19tes Jahrhundert auszeichnet, sondern der Sieg der wissenschaftlichen Methode über die Wissenschaft“ (Nachlass 1888, KGW VIII/3, 15[51]).

501). 35 Schopenhauer meint, Descartes’ berühmter Satz dubito, cogito, ergo sum, womit er das Selbstbewusstsein als „das einzige wirklich und unbedingt Gegebene“ entdeckte, sei „[g]enau betrachtet […] das Äquivalent dessen, von welchem ich ausgegangen bin: ‚Die Welt ist meine Vorstellung‘. ) eine Schwierigkeit und Schwäche der Metaphysik Descartes’ gewesen ist: Seine Lösung ist eine äußerliche und unterstreicht nur die Tiefe und Fortdauer der Frage nach dem Verhältnis von Realem und Idealem. Der von Schopenhauer verachtete „dürftige Ausweg“ entspricht dem deus ex machina, von dem der junge Nietzsche in Bezug auf das Theater des Euripides sprach.

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